Tagesfahrt zum Grenzmuseum Schifflersgrund und der Teufelskanzel am 17.10.2015

Wir trafen uns um 8:45 Uhr am Feuerwehrhaus,pünktlich konnten wir beidurchwachsenem Wetter mit dem Bus von Käckelreisen starten.

Das erste Ziel war das Grenzmuseum Schifflersgrund. Hier ist auf 1,5 km Länge der Grenzstreifen mit den Zäunen, Patroullienwegen, Wachturm erhalten worden. Auf dem Museumsgelände sind Fahrzeuge, Hubschrauber und weiteren Exponate zur Geschichte der innerdeutschen Grenzanlage ausgestellt.
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Die von uns gebuchte Führung wurde sehr engagiert und informativ durchgeführt. Mit seinen Erläuterungen, ergänzt durch persönlich erlebte Vorgänge konnte uns der Museumsführer einen starken Einblick in das Leben an den Grenzsicherungsanlagen vermitteln.

Die Probleme der meist jungen Grenzsoldaten wusste er ebenso anschaulich zu erzählen wie das Schiksal des in diesem Abschnitt getöteten Arbeiters. Dieser wollte die Gelegenheit an der Grenzsicherungsanlage Bodenarbeiten tätigen zu müssen zur Flucht nutzen.  Bei diesem Versuch wurde er angeschossen und verblutete im sogenannten Niemandsland, westdeutsche Grenzbeamte konnten/durften ihm nicht helfen da er zwar auf der westlichen Seite vom Zaun aber noch auf ostdeutschem Gebiet lag und den ostdeutschen Grenzern der Grenzzaun im Weg war.

Im Anschluß fuhren wir zur Teufelskanzel, einem Sandsteinfelsen mit einer tollen Aussicht auf die Werraschleife. Zur Entstehung beider Naturmerkmale gibt es eine Sage die man manchmal -wie in unserem Fall-  beim Besuch der Gaststätte "zur Teufelskanzel" erzählt bekommt. Das Ambiente und natürlich das freundlich servierte, sehr schmackhafte Essen war den Besuch in jedem Fall wert.

im Gasthaus

Blick von der Teufelskanzel

 

Schon auf der Rückfahrt waren wir uns darüber einig das nur das Wetter nicht so toll war. Die Fahrt war von Hans-Georg hervorragend organisiert und sehr angenehm entspannt verlaufen. Beim Absacker im Feuerwehrhaus wurde sich noch gut unterhalten.