Die Ehren- & Altersabteilung

führte am 10 April eine Tagesfahrt mit folgendem Programm durch:

Abfahrt am Feuerwehrhaus um 12:00 Uhr,

Ankunft in Borken gegen 13:00 Uhr.

13:00 Uhr Führung durch den Besucherstollen des ehemaligen Untertageabbaus bis gegen 14:30 Uhr

14:30 Uhr bis etwa 15:00 Uhr Pause im Museumscafe,

15:00 Uhr bis gegen 17:00 Uhr Besichtigung des ehemaligen Tagebaus vom Museumszug aus.

17:00 Uhr kurze Weiterfahrt zur Marine Kameradschaft Borken,

dort Abendessen und Unterhaltung bis gegen 20:00 Uhr, dann Rückreise.

Gemütlicher Abschluß im Feuerwehrhaus. 

So war die Planung für den Tag und genau so ist er bei schönstem Frühlingswetter auch verlaufen.

Die Zeiten und der Ablauf konnten fast minutengenau eingehalten werden ohne das man ein Gefühl von Drang und Hetze entwickelte.

Mit sechszehn Kameraden starteten wir mit unserem MTF und dem VW-Bus der Katholischen Kirche Zierenberg -hierfür nochmal herzlichen Dank!!- bei schönstem Frühlingswetter.


H.-G. Nußbeck, R. Fröhlich, H. Kumpies, H. Döhne, H. Schuwirth, H. Greschek, R. Busch, S. Triebe, A. Siebeneichner,
J. Schreiber, H. Gerhold, G. Rauchhaus, H. Köhler

Kurz vor 13:00 Uhr trafen wir am Museumseingang ein. Die ehrenamtliche Führerin, die alle notwendigen Berechtigungen zum Betreiben der in der Ausstellung stehenden originalen Maschinen besitzt um deren Betrieb auch zeigen zu können, erläuterte uns sehr kompetent den Abbau der Braunkohle im Untertagebau. Einige Anekdoten z.B. zur Grubentoilette oder der missbräuchlichen Nutzung des Kohleförderbandes zur Personenbeförderung wurden ebenso vermittelt wie der harte Arbeitsalltag der Kumpel.

 
Treffen am Museumseingang, "Einfahrt in die Grube" 

Die Museumsgrube ist eine Nachbildung von Streckenteilen der Grube Stolzenbach, die nach dem schweren Unglück Anfang der 1980er Jahre geschlossen wurde und das Aus des Bergbaus in Borken bedeutete.

 
Probebohrung, Gruben-WC

   
Holzschnitt in der "Steigerstube",   Motormeisel für den Kohleabbau

Im direkten Anschluß konnten noch die Ausstellungsräume des Museums besichtigt werden.

Wir stiegen wieder in die Busse und fuhren zum Freigelände, dem ehemaligen Kraftwerksgelände.

Dort wurden wir im dazugehörigen Ausstellungsgebäude erstmal mit Kaffee und Kuchen versorgt. 

  
Stärkung mit Kaffee und Kuchen

Nun began die informative Rundfahrt auf dem ehemaligen Kohlekraftwerksgelände mit Besuch des Kraftwerksmuseums in dem uns anschaulich dargestellt wurde wie man aus Kohle Strom erzeugte.

Auch über den Braunkohletagebau in Borken wurden wir informiert. Ein Schaufelbagger aus dieser Zeit ist eines der Ausstellungsstücke auf dem Gelände. Die Seen rund um Borken sind der "Nachlass" dieser Zeit, die inzwischen für Freizeitzwecke als auch für den Umweltschutz eine neue sinnvolle Nutzung erfahren.

 
Freigelände, Schaufelbagger für Braunkohletagebau

 
Brennkammer im Qerschnitt und in Aktionsdarstellung mit Helmut im Zentrum,

  
 Turbine zur Stromerzeugung, Anlage zur Stromverteilung

  


Heinrich und Hans-Georg testen den Komfort der Grubenbahn


Elektrolok für den Kohletransport auf dem Kraftwerksgelände

Als letzte Station in Borken hatte Hans-Georg das als Vereinsheim genutzte Küstenwachboot der Marinekameradschaft Borken ausgesucht. Hier war für uns eine Stärkung in Form einer Brotzeit vorbereitet. Ebenso wurden wir mit kühlen Getränken versorgt.

Der ehemalige Vorsitzende begrüßte uns in Vertretung und erläuterte uns die Geschichte der Marinekameradschaft und die des Vereinsheims.



Gute Stimmung an Bord dank guter Verpflegung und angenehmer Atmosphäre


Abschluss im Feuerwehrhaus

Der Tag war rundherum gelungen und wurde mit angeregten Gesprächen im Feuerwehrhaus geruhsam beendet.                                 

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