Feuerlöschkreiselpumpen  


 

 

Die im Fahrzeugheck verbaute Feuerlöschkreiselpumpe oder einfach Feuerwehrpumpe genannt, dient dazu, Wasser aus dem im Fahrzeugaufbau integrierten Wassertank oder aus dem Hydrantennetz zu fördern und weiterzuleiten.

 

Das HLF bietet, im Gegensatz zu seinem Vorgänger dem LF8, moderne Möglichkeiten, zum Mitführen und Fördern von Wasser. Das HLF verfügt über einen 1000L Wassertank und führt zusätzlich zur Heckeingebauten Feuerwehrpumpe noch eine tragbare Pumpe, eine Rosenbauer Fox mit. Das LF 8 konnte aufgrund dessen Gewichtsbegrenzung nur die ohne hin angebaute Pumpe mitführen.

 

Die Heckpumpe im HLF verfügt über einen Bordcomputer, mit dem man zusätzliche Funktionen hat, beispielsweise das Ein-und Ausschalten der Heckwarneinrichtung, von Licht und dem Lichtmast und dem Steuern der Drehzahl des Motors.

 

Im Heck sind zusätzlich ein 2m Funkgerät und Lautsprecher des 4m Funkgerätes untergebracht. Über der Pumpe zusehen, sind 2 Kästen mit Zubehör zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern (Saugkorb, Saugschutzkorb, Leinen).

 

Nach der neuen EU-Norm, nach der das HLF aufgebaut worden ist,  hat die Pumpe den Namen FPN 10-1000, was bedeutet : Fire Pump- Normalpressure 10-1000. In das Deutsche übersetzt bedeutet das soviel wie „Feuerwehrpumpe, Normaldruck“, wobei sich die 10-1000 auf die Förderleistung beziehen: 1000L Wasser werden bei 10 Bar Druck / Minute gefördert.

 

 

Wie bereits erwähnt, verfügt das HLF zusätzlich noch über eine tragbare Feuerwehrpumpe der Firma Rosenbauer. Die sog. PFPN (Portable Fire Pump- Normalpressure) oder einfach TS (Tragkraftspritze) genannt, findet vor Allem Anwendung in der Wasserfortführung.

 

 

Als Zwischenpumpe bei langen Wegen, kann die Pumpe den Wasserdruck aufrecht halten, und das Wasser somit über weite Strecken fördern.

 

Die Pumpe kann mit 4 Feuerwehrleuten getragen werden, was die Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitert und unserem Einsatzspektrum mit zwei Waldseen und dem hügeligen Gelände entsprechend angepasst wurde. Die PFPN wird im Geräteraum G2 auf einem speziellen, pneumatisch betriebenem Hubsystem mitgeführt, was gewährleistet, das ein Feuerwehrmann, die Pumpe, noch im Fahrzeug, einsatzbereit machen kann.

 

 Tauchpumpe


 

 

 

 

Da bei Unwettereinsätzen oft Keller unter Wasser gesetzt werden, wurde bereits früh in Dörnberg eine Tauchpumpe angeschafft. Im Gegensatz zur großen Tragkraftspritze, wird diese mit Strom betrieben, ist leiser und kann auch bei relativ niedrigen Wasserpegeln noch Wasser fördern.

 

 

Die Tauchpumpe wird an einer Leine gesichert ins Wasser gesetzt und kann dann bis zu 400L Wasser /Minute fördern.

 

Die Tauchpumpe befindet sich im Geräteraum G1. Als Zubehör werden ein Schlauch und ein FI-Schalter, ein Fehlerstromschutzschalter, mitgeführt.