Fahrzeugdesign wurde fertiggestellt im Februar 2010
 
Um die Sicherheit der Einsatzkräfte bei Einsätzen mit schlechten Sichtbedingungen (z.B. wegen Witterung)
zu erhöhen sollten die Fahrzeuge eine reflektierende Kontourbeklebung und eine ebenfalls reflektierendes
Heck- und Seitendekor erhalten.
Die Fahrzeuge der Feuerwehr Habichtswald sollten ein möglichst einheitliches Erscheinungsbild bekommen.
Doch zum Zeitpunkt der Ausschreibung für das HLF war hierzu noch keine Entscheidung getroffen.
 
Als wir das Fahrzeug im Juli abgeholt haben war daher das äußere Erscheinungsbild noch nicht vollständig.
Die Schriftzüge "Feuerwehr Habichtswald" auf der Galerie des Aufbaus und "Feuerwehr" auf
der Fahrzeugfront sowie die Konturstreifen klebten bereits, diese standen in der Ausschreibung.
Doch weder der Ortsschriftzug, das Gemeindewappen noch der Funkrufname waren auf dem Fahrzeug
angebracht. Wir konnten ja noch nicht wissen wo sie genau positioniert werden sollen. 
 
Im Februar 2010 konnte der Auftrag dann durchgeführt werden.
 
Die Arbeiten sind im vollen Gange, Seiten- und Heckdekor (hinter der Aufstiegsleiter) sind aufgeklebt. Achtung Fotodatum ist falsch!!
 
  
Marcus Metz von der Firma Feddern Werbung possitioniert den Ortsschriftzug, das Wappen und Funkrufnamen auf dem HLF
bereits auf diesen Bildern kann man die, vom Blitz der Digitalkamera, auf der Folie erzeugte Reflektion gut sehen.
 
Die Arbeiten erfolgten in der Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses in Dörnberg. Der Rüstwagen aus Ehlen
und das HLF aus Dörnberg wurden mit einer gelben reflektierenden Folie in schräg verlaufenden Streifen beklebt.
Dieses Design wird auch zukünftige Habichtswalder Einsatzfahrzeuge erkennbarer machen. 
 
  
wie auf dem linken Foto, so sieht man das HLF am Tag, wenn aber Scheinwerferlicht auftrifft, sieht es wie im rechten Foto aus
 
 
Auch der Schriftzug mit dem Ortsnamen ist reflektierend. Die Intensität der Reflexion ist abhängig vom Winkel des auftreffenden Lichtes
 
 ohne Lichtquelle sieht das dann so aus. Die gelben Streifen sorgen auch bei Tageslicht für mehr Aumerksamkeit durch mehr Kontrast.
 
Mit Resten des HLF-Designs, Abschnitte der Streifen, die sonst auf den Türfenstern geklebt hätten
wurden von uns kurzer Hand auf das ELW geklebt um auch hier, wenn auch dezenter, das Design anzubringen.
 
     
 
Doch eine Frage stellen sich bestimmt viele aufmerksame Bürger(innen): Wann wird das Fahrzeug offiziell übergeben?
Dies steht noch nicht genau fest, denn erst wenn der Umbau des Feuerwehrhauses fertiggestellt ist können wir
wieder einen würdigen Rahmen bieten. Deswegen haben wir uns überlegt, dass wir vorrausichtlich im August am
Ende der Sommerferien einen Tag der offenen Tür veranstalten, an dem sowohl der Umbau als auch das Fahrzeug
offiziell ihren Bestimmungen übergeben werden.
 
 
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Erster Einsatz vom HLF am 04.08.2009
 
Nachdem das neue Fahrzeug im Anschluß an die Einführungsübungen am 25.07.2009 einsatz-  bereit gemeldet worden war hatten wir den ersten Einsatz am 04.08.2009 siehe: Einsätze 2009
 
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Weitere Nachrichten vom HLF 26.07.2009
 
Nachdem das neue Fahrzeug in der ersten Stunde des Donnerstages eingetroffen war, wurde bereits vom Nachmittag an bis in die späten Abendstunden der erste Einführungsdienst für die Hälfte der Einsatzabteilung am neuen Fahrzeug durchgeführt.
Bereits am nächsten Tag wurde die zweite Hälfte mit dem Fahrzeug vertraut gemacht.
Samstag schließlich fanden dann mehrere Übungen statt um die Einsatztaktische Vorgehensweise mit dem Fahrzeug zu üben. Die neuen Möglichkeiten durch den eingebauten 1000 Liter fassenden Wassertank, die Schnellangriffseinrichtung, die umfangreichere Beladung für die technische Hilfe (im Vergleich zum LF8), der pneumatisch ausfahrbare Lichtmast verändern den taktischen Einsatzverlauf erheblich.
Diese andere Vorgehensweise muss erst trainiert werden damit die Vorteile optimal genutzt werden können.
Auch der Umgang mit der neuen im Fahrzeugheck eingebauten Pumpe musste geübt werden.
Für die Atemschutzgeräteträger war vor allem das Anlegen der PA-Geräte während der „Einsatzfahrt“ ein Hauptaugenmerk. Hier kann besonders viel Zeit eingespart werden, wenn die Atemschutzgeräteträger schnell genug sind, können sie bereits nach wenigen hundert Metern Fahrt komplett ausgerüstet und einsatzbereit dem Fahrzeug am Einsatzort entsteigen.
Damit wir bei all der Lernerei und den Übungen nicht vom Fleisch fallen oder an Flüssigkeitsverlust leiden, wurden wir durch Spenden einiger Ortsansässiger Firmen mit Speisen und Getränken versorgt. Hierfür bedanken wir uns an dieser Stelle ganz herzlich!!
Nur das Wetter spielte uns so manchen Streich, so begann jeder Dienst erstmal mit einem Regenschauer, auch während den Diensten zwangen uns kräftige Schauer immer wieder zu Zwangspausen. Die einen sprachen vom langen und späten April, die anderen suchten die Schuldigen bei unzureichend geleerten Tellern.
Nachfolgende Fotos geben einen kleinen Eindruck von diesen Tagen.
 
Schaumrohreinsatz in Vorbereitung. (Foto: Alwin S.) 
 
 
 
 
  Schulung an der Feuerlöschkreiselpumpe im Fahrzeugheck (Foto: Alwin S.) 
  
Noch während einer Übung kam im Laufe des Nachmittags GBI Horst Löwenstein mit den Kennzeichen des Fahrzeugs. Diese wurden unmittelbar angebracht.
 
Natalie und Michael bringen das Kennzeichen KS-O 5044 am Fahrzeugheck an
(Foto: Alwin S.) 
 
 
Der Atemschutztrupp erhält seine Anweisungen vom Gruppenführer (Foto: Alwin S.) 
 
Am Ende dieses „langen Samstages“ konnte das Fahrzeug der Leitstelle Kassel mit dem Funkrufnamen Florian Habichtswald 50/44 einsatzbereit gemeldet werden.
 
Die offizielle Indienststellung wird vorraussichtlich im März 2010 mit einem Tag der offenen Tür und einer kleinen Feier durchgeführt.
 
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Neueste Nachrichten vom HLF 23.07.2009
 
Eine neunköpfige Delegation der Feuerwehr Dörnberg fuhr am Dienstag den 21.07.2009 nachmittags los, um das neue HLF in Weisweil abzuholen.
Am Hotel angekommen wurden wir zunächst von Herrn Marcus Winning (Brandschutztechnik Müller Zbg.) in Empfang genommen. Nachdem wir das Gepäck auf die Zimmer gebracht hatten wurden wir zur Stärkung zu einem leckeren Abendessen eingeladen.
Am nächsten Morgen fuhren wir nach Weisweil. In der Abnahmehalle wartete Herr Jacob (IVECO-Magirus) neben unserem Fahrzeug. Die Einweisung in die Fahrzeugtechnik und die Geräteräume erfolgte. Hier konnten erste Eindrücke von dem fertig gestellten Hilfeleistungslöschfahrzeug gewonnen werden.
Siehe nachfolgende Fotos.
 
 
Kurze Rast und Fahrerwechsel, Gelegenheit mal ein Gruppenfoto zu machen. (Foto: Alwin S.) 

 
Fahrerhaus, Mannschaftraum, (Foto: Alwin S.) 

die Geräteräume G1, G3 u. G5 auf der Fahrerseite werden von Herrn Jakob erläutert. (Foto: Alwin S.) 
 
Die von uns mitgebrachten Gerätschaften waren in die vorgesehenen Halterungen, Lagerungen und Kisten verladen. Die abgesprochenen Anpassungen sind erledigt worden.
Nach dem Mittagessen führte Marcus Winning uns noch - mit Erläuterungen zur Fertigung- durch die gesamten Produktionshallen.
Hierbei wurden interessante Einblicke in die Fertigung eröffnet, selbst die, die am 25.06.09 bereits in den Genuss gekommen waren, fanden immer noch Interessantes.
Danach ging es zum Pumpenprüfstand, hier wartete Herr Jacob wieder auf uns. Wir wurden jetzt in die Pumpentechnik eingewiesen. Anschließend wurde noch eine Probefahrt durchgeführt.
 
 
 
Mittagessen in der Werkskantine im Gästespeiseraum (Fotos: Klaus Ritter.) 
 
 
Hier lief der Verkehr noch gut, wir hofften so um 22:00 Uhr in Dörnberg zu sein
 
 
Bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir mit dem HLF und unserem MTF gegen 16:30 vom Werkshof in Richtung Heimat. Durch einen Stau gebremst kamen wir um ca. 0:15 am 23.07.2009 am Feuerwehrhaus in Dörnberg an.
Trotz der frühen Stunde wurden wir auf das Herzlichste von etwa 10 Kameradinnen und Kameraden empfangen, die erstaunlicherweise solange durchgehalten hatten.
Belegte Brötchen und Getränke hatten sie zu unserer Stärkung bereitgestellt. Hierfür nochmals vielen Dank.
 
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Nachrichten vom HLF 25.06.2009
 
Eine kleine Delegation der Feuerwehr Dörnberg brachte die zur Anpassung der Halterungen im neuen HLF erforderliche Ausrüstung nach Weisweil. Hierbei konnten erste Eindrücke von dem fast fertig gestellten Fahrzeug gewonnen werden.
Siehe nachfolgende Fotos.
 
Beifahrerseite, Geräteräume G2, G4 u. G6
 
Die mitgebrachten Gerätschaften wurden in die vorgesehenen Halterungen, Lagerungen und Kisten verladen. Aufgrund der sehr guten Absprache und Vorarbeit brauchten nur ganz wenige Anpassungen noch getätigt werden. Hier gut zu sehen vorn unten (G2) der Stromerzeuger, die Tragkraftspritze darüber und hinten die gelben Schaumkanister.
Beim Verladen der von uns mitgebrachten Ausrüstung packten Simone und Thomas Engel, Alexander Lauinger und Daniel Völker kräftig mit an, während der Mitarbeiter der Fa. Magirus Herr Zeiser und Alwin Siebeneichner jedes übernommene Teil in einer Liste abhakten damit auch wirklich nichts vergessen wird. Die schwersten und großvolumigsten Gegenstände oder die, die eine speziellere Halterung benötigten wurden so schon auf dem neuen Fahrzeug verladen.
Marcus Winning von der Fa. Brandschutztechnik Müller, die als Auslieferungspartner der Fa. IVECO-Magirus tätig ist, hatte ebenfalls Ausrüstung mitgebracht, begleitet vom GBI Horst Löwenstein. Nachdem die Pflicht erfüllt und ein Mittagessen eingenommen war, wurde die Delegation von Marcus Winning noch mit Erläuterungen zur Fertigung durch die gesamten Produktionshallen geführt.
Hierbei konnten interessante Einblicke in die Fertigung eröffnet. Da unser Fahrzeug ganz am Ende dieser Fertigungsstrecke stand war nun deutlich das es tatsächlich kurz vor der Fertigstellung steht.
 
 
Fahrzeugfront des fast 340cm hohen Fahrzeugs
 
 
Fahrerseite mit Geräteräumen G1, G3 u. G5
trotz 186cm Körperlänge kam ich mir recht klein vor, der Klapptritt im Hintergrund ist leider nicht Teil der Ausstattung, der gehört den Monteuren der Firma Magirus.
 
 
Fahrzeugheck mit Feuerlöschkreiselpumpe im Geräteraum GR
 
Lachende Gesichter bei den Beteiligten
...der Firma Magirus v.r.n.l. Herr Braun (Meister in der Fertigung), Herr Ritter (Projektbetreuung), Herr Greiner (Konstruktion) und dem Wehrführer der Feuerwehr Dörnberg. Während die ersten drei sich über die nordhessische Wurstspezialität "Ahle Wurscht" freuten, mit der sich Alwin Siebeneichner für die gute Zusammenarbeit bedankte. Konnte sich letzterer gemeinsam mit dem mitgereisten Team über die gelungene Umsetzung der Vorstellungen der Dörnberger Fahrzeugkommission freuen.
Im engen telefonischen Kontakt waren in den vergangenen ca. 4 Wochen aus den gedanklichen Entwürfen der Ausschreibung zunächst Konstruktionszeichnungen und nach deren Prüfung schließlich die praktischen Umsetzungen erfolgt. Nur ganz wenige Kleinigkeiten mussten an diesem Tag noch besprochen werden. Wenn man nicht die technische Abnahme vom Prüfdienst abwarten müsste (deren genauer Zeitpunkt noch nicht feststand) könnte das Fahrzeug in ca. 14 Tagen ausgeliefert werden. 
 
Insgesamt ca. 21 Stunden war die Delegation unterwegs, 7 Stunden Hinfahrt, ca. 7 Stunden Aufenthalt und wieder ca. 7 Stunden Rückfahrt hierbei wurden 914 km Fahrstrecke zurückgelegt.
 
 
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Bericht vom 20.06.2009

Neues Einsatzfahrzeug für FF Habichtswald Dörnberg im 4.Quartal 2009

 
Na das wird wohl nichts!
 
Der Beladeplan ist fertig und das neue Fahrzeug seit dem 10.06.09 zur Produktion freigegeben!
 
Ja da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich!! 
Die Finanzkrise machts möglich. Durch die Kurzarbeit bei den Fahrgestellherstellern werden derzeit beim Aufbauhersteller Magirus Fahrzeugaufträge danach abgearbeitet wie Fahrgestelle eintreffen. Da ein für unser Fahrzeug geeignetes Fahrgestell zur Verfügung stand wurde unser Auftrag vorgezogen.
Innerhalb von wenigen Tagen mussten von uns Maße von den Kisten und Gerätschaften vorgelegt werden um den Beladeplan anfertigen zu können. Im direkten Kontakt mit der Konstruktionsabteilung konnte dies innerhalb von nur 14 Tagen realisiert werden (siehe Baupläne als PDF-Dateien am Ende des Berichts. Problematisch dabei war vorallem das einiges an Gerätschaften, die im Rahmen von Ersatzbeschaffungen bis zum 4. Quartal besorgt werden sollten natürlich nicht so schnell verfügbar sind. Aber auch hier wird an Lösungen gearbeitet. Am 25.06.09 werden von uns Gerätschaften nach Weissweil überführt um dort im Fahrzeug entsprechend passgenau eingebaut zu werden.
Wenn dann auch sonst alles ohne Probleme verläuft, kann bis Anfang August mit dem Fahrzeug gerechnet werden. Bis dahin wird das LF 16TS Katastrophenschutz (Standort Ehlen) ab  Mittwoch den 24.06.09 in Dörnberg stationiert und der Alarmplan darauf abgestimmt.
 

 

Der Gemeindevorstand unter Vorsitz von Bürgermeister Aßhauer (a.D. 31.01.2009) hat sich nach Durchsicht der Angebotsauswertung für ein Löschfahrzeug der Firma IVECO-Magirus entschieden.
Wir werden im 4.Quartal 2009 ein singel bereiftes, geländegängiges HLF 10/6 im Sonderformat erhalten.
Sonderformat? Ja, statt 11 Tonnen wird das Fahrgestell 14 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht mit großem Radstand (3900mm statt 3600mm) aufweisen, einen großen Gerätekoffer mit einem 1000 l statt 600 l Wassertank haben.
Es wird weit über die Normbeladung hinaus Ausrüstung und Gerät verlastet werden können.
Dank des sehr variablen neuen ALUFIRE 3 - Aufbaus von Magirus wird dieses Fahrzeug ein breites Einsatzspektrum für viele Jahre abdecken.
Derzeit ist die Firma mit der planerischen Umsetzung der Vorgaben der Dörnberger Fahrzeugkommission beschäftigt.
Diese hatte die Ausschreibungskriterien erarbeitet und die Auswertung der Angebote durchgeführt.
Genauere Angaben folgen wenn die Planungsunterlagen vorliegen.
 
Unter nachfolgendem Link kann man eine ungefähre Vorstellung von dem neuen Fahrzeug bekommen. Die Motorleistung wird mit 185KW/256 PS etwas geringer ausfallen als in Fulda, dafür fahren wir auch 1000 l Wasser und 90 l Schaum weniger durch die Lande.

http://www.iveco-magirus.net/index.cfm?id=7&art_id=141&lang=2

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