Chronik


Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Dörnberg
vom Verein zur kommunalen Einrichtung
und gemeinützigem eingetragenem Verein

 

Auszug aus der Festschrift anlässlich des Verbandstages 2005 in Dörnberg, zusammengetragen von Peter Schnegelsberg.

Ergänzungen und Fortschreibung ab 2005 durch Alwin Siebeneichner.

"77 Jahre ist die Feuerwehr Dörnberg dieses Jahr geworden. Dies ist nicht der Grund für die Dörnberger Feuerwehr die Verbandstage des Kreisfeuerwehrverbandes Wolfhagen auszurichten, denn ein solches Jubiläum wird gemeinhin nur von Karnevalsvereinen, nicht aber von den Feuerwehren begangen. Unser 75. Geburtstag wurde in 2003 gebührend mit einem dreitätigen Festakt gefeiert.

Einzig der Tradition der Verbandstage fühlte sich unsere Feuerwehr verpflichtet. Allen voran Hans-Georg Nußbeck (damaliger Wehrführer) , als dieser im Jahr 2003 die Zusage zur Ausrichtung abgab. Die Verbandstage gehören einfach in den jährlichen Rhythmus eines jeden Feuerwehrmannes und jeder Feuerwehrfrau im Raume Wolfhagen. Diese Veranstaltung dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch, dem Treffen alter und junger Kameraden/innen, dem Kennenlernen über die Gemeinde-Grenzen hinweg, der Darstellung der Einsatzstärke der Feuerwehren insgesamt und natürlich dem gemeinsamen Feiern -kurz der Kameradschaftspflege und der Öffentlichkeitsarbeit.

Der letzte Marsch der Feuerwehrkameraden des Wolfhager Landes durch die Straßen Dörnbergs fand im Jahre 1968 statt, daher war die Zeit reif für die Feuerwehr Dörnberg sich als Ausrichter bereit zu erklären. Obgleich es nicht 37 Jahre waren, in denen die Freiwiliige Feuerwehr Dörnberg keinen Verbandstag ausgerichtet hat, denn in 1997 führten die Feuerwehren Dörnberg und Ehlen anlässlich des 25.Jahrestages der Gründung der Gemeinde Habichtswald den Kreisfeuerwehrverbandstag gemeinsam durch. Nachdem vor zwei Jahren die Gründungsgeschichte der Wehr und die Wiederaufbaujahre nach dem Krieg bis hin zum Bau des neuen Feuerwehrhauses in einer umfassenden Chronik geschildert wurden, möchten wir hier den interessierten Kameradinnen, Kameraden, den Bürgerinnen und Bürgern des Wolfhager Landes die Ereignisse, Veränderungen und Einsatzgeschehnisse, die sich in unserer Wehr und teilweise auch darüber hinaus zugetragen haben, im Zeitraffer und in chronologischer Folge schildern:

 

Die ersten schriflichen Zeugnisse einer Feuerwehr in Dörnberg und der Vorhaltung von Gerätschaften erfahren wir aus folgenden drei alten Gemeinderechnungen:

1814 werden für 3 Taler zwei Feuerleitern gekauft

1815 wird die Brandsteuer für Schule und Wirtshaus in Höhe von 1 Taler und 12 Albus gezahlt

1817 wird eine Handdruckspritze angeschafft, Öl für die Spritze 6 Albus, Schnaps für die Mannschaft nach der ersten Übung auch 6 Albus

30.04.1897 Revision der Feuerlöschgeräte

04.12.1906 brennen in der Straße "Hinter der Kirche" drei Häuser und eine Scheune bis auf die Grundmauern nieder

1909 brennen in der Ecke, heute Wolfhager Str./Fiddel, vier Häuser nieder

21.10.1912 Brandbericht zum Haus 105 des Landwirts Jütte, in der Zierenberger Straße

08.12.1922 wird ein Mietvertrag zwischen Pfarrei und politischer Gemeinde über die Nutzung des Schafstalles der Pfarrscheune zur Aufbewahrung von Feuerlöschgeräten geschlossen. Die Gemeinde zahlt 20 Mark/Jahr, bis Ende 1950 wird dieser Unterstellplatz genutzt

09.11.1927 Abschluss des Wasserleitungsbaus. Der Hochbehälter fasst 100cbm und hat zusätzlich 50 cbm Feuerlöschvorrat

17.04.1928 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Dörnberg

31 Mitglieder sind eingetragen, Ausrüstungsgegenstände sollen von der Gemeinde beschafft werden, die Hessische Brandversicherung trägt ein Drittel der Kosten

1928 folgende Gerätschaften werden aufgeführt: vierrädrige Druckspritze,1 Zubringer, 1 Anstellleiter ohne Stützen, 294 Meter nicht gummierte Druckschläuche (jeweils 10 bis 12 Meter lang), 58 Stück Storzkupplungen, 1 Schlauchwagen, 2 Einreißhaken, 10 Steigerausrüstungen (Gurt mit Haken, Beil, Tasche und Leine). Für die Wasserversorgung standen 1 Überflurhydrant, 55 Unterflurhydranten, 4 Standrohre, 2 Schlüssel für Unterflurhydranten und 5 Strahlrohre zur Verfügung

13.05.1928 ein Brand, der die zwei Gebäude an der Stelle der heutigen Häuser Zierenberg Straße 15 und 16 vernichtete

23.10.1928 Feuerwehrbezirke im Kreis Wolfhagen mit seinen 32 Gemeinden, werden von 4 Bezirken auf zukünftig 7 Bezirke erweitert. Bez. IV= Zierenberg/Oberelsungen/Dörnberg/Ehlen/Laar

1928 - 1933  Ortsbrandmeister Rudolf Schaub

26.01.1929 1.Generalversammlung

24.03.1931 Kaufprotokoll über eine geprüfte Magirus - Patentleiter

1933 - 1945 Ortsbrandmeister Wilhelm Nolte

15.12.1933 Neues Gesetz über das Feuerlöschwesen in Deutschland

01.12.1933 Dörnberg hatte mit 10 Mann die höchste Zahl von ausgebildeten Personen in "Erster Hilfe" im gesamten Kreis

1934 sind von 35 Freiwilligen Feuerwehren im Kreis, 24 neu gebildet. Im gesamten Kreis Wolfhagen sind Motorspritzen nur im Landeshospital in Merxhausen, (seit 1927), in der Stadt Volkmarsen, (seit 1933) und in der Stadt Wolfhagen vorhanden. Kreisfeuerwehrführer Schäfer drängt Landrat und Regierungspräsident auf die Anschaffung von weiteren Motorspritzen , da die Gemeinden nicht in der Lage sind mit dem vorhandenen Gerät einen größeren Brand zu bekämpfen. 1935 wurden daraufhin im Kreis 11 Motorspritzen angeschafft und die Verteilung so vorgenommen, dass innerhalb von 7,5 km eine Motorspritze zum Einsatz kommen konnte

April 1934 Neuordnung des Feuerlöschwesens

03.11.1934 Aufstellung der Einwohner/ Ist- und Soll-Stärke der Feuerwehren: Dörnberg 1145 Einw. =60 Aktive, 50 Soll, Ehlen 970 Einw.= 26 Aktive, 50 Soll, Zierenberg 1653 Einw. =76 Aktive, 80 Soll

29.03.1935 ordnet das Preuß. und Reichsinnenministerium an, dass die Feuerwehrleute im Gasspühren und Entgiften auszubilden sind

1936 wurde die Ausbildung mit Phosphor-Stabbrand-Bomben erweitert

1938 wird die erste motorisierte Tragkraftspritze TS 8/8, vom Typ Flader gekauft

1940 mit Beginn des Jahres erhöhten sich die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren bedingt durch die Angriffe auf die Stadt Kassel, wo Löschhilfe geleistet wurde. Deshalb wurde von der Regierung der Feuerwehr Dörnberg eine zweite Motorspritze zur Verfügung gestellt. In diesen Kriegsjahren werden auch 16 jährige Jugendliche als "Feuerwehrleute" in Kassel eingesetzt. Sie unterstützen die Einsatzkräfte bei Löscharbeiten und werden auch zur Bergung von Leichen eingesetzt. 

1945 nach Ende des Krieges, zur Sicherstellung des Brandschutzes, wurde von der amerikanischen Besatzungsmacht wieder eine Pflichtfeuerwehr einberufen.
Als kommissarischer Ortsbrandmeister wurde Friedrich Fröhlich eingesetzt

1948

21.03.1948 - 22 Männer fanden sich zusammen und hoben den Verein erneut aus der Taufe
zum
Ortsbrandmeister wurde Friedrich Fröhlich gewählt, sein Stellvertreter wird Justus Walter

13.04.1948 Bestandsaufnahme der Gerätschaften: 1 Motorspritze Marke Flader ZW 1100, 1 mechanische Leiter, 1 Gerätewagen, 4 Standrohre B und C, 2 Strahlrohre B, 4 Strahlrohre C, 12 B-Schläuche und 14 C-Schläuche, Kreuzhaken, Beile, etc. 18 Feuerwehrröcke, 23 Stahlhelme, 3 Steigergurte und eine Aufhängevorrichtung für Schläuche am Kirchturm

1949 konnten ein Vulkanisiergerät, 30 Schutzanzüge für die Mannschaft und Aufzüge für die Schläuche angeschafft werden

1950 Feuerwehr veranstaltet Kirmes

09.12.1950 Statistische Erhebung: 43 Aktive, 1 TS 8, 1 mechan. Leiter, 180m B-Schläuche, 230m C-Schläuche

01.07.1951 Unterbezirkswettkampf in Dörnberg, hier wurde die Dörnberger Wehr Erster im Schlauchlegen mit Hindernissen, in 39,5 Sek

15.07.1951 beim Kreisfeuerwehrfest in Zierenberg wurde Dörnberg 2. im Schlauchlegen hinter Zierenberg und bekam 10,- DM. Bei der Angriffsübung war Dörnberg die schnellste Wehr und Kurt Opfermann bekam vom Kreisbrandmeister ein Sonderlob.

1951 die erste Vereinsfahrt führte zum Hermannsdenkmal

1952 Konrad Fröhlich ersetzt Justus Walter als Stellvertrender Ortsbrandmeister

Mit Beschluss vom 26.01.1952 wurde der erste Fastnachtsball von der Feuerwehr durchgeführt

1952 die zweite Motorspritze, die vom Kreis nach Kriegsende beschlagnahmt war, wurde der Feuerwehr zurückgegeben

1952 Dörnberg belegte den 1.Platz bei den Wettkämpfen des Unterbezirks Zierenberg in Zierenberg.

02.11.1952 bei den Kreiswettkämpfen in Altenhasungen belegte Dörnberg mit einer Zeit von 2,05 Minuten den 1.Platz, erhielt dafür einen Wanderpokal und 20,- DM

1953 Wechsel des Stellvertreters des Ortsbrandmeisters, jetzt Heinz Müller

07.06.1953 dritter Platz bei den Kreiswettkämpfen in Breuna

1954 wird Kurt Opfermann stelvertretender Ortsbrandmeister,

31.07.1954 die erste Gruppe wurde in Zierenberg Sieger und nahm an den Kreismeisterschaften in Ippinghausen teil, hier wurde sie erneut Kreismeister

1955 wird Heinrich Gerhold stellvertretender Ortsbrandmeister.
Es werden für 16,80 DM/Stück 32 blaue Uniformröcke von der Nordrhein-Westfälischen Polizei gekauft

1956 Neuwahlen: Ortsbrandmeister wird Kurt Opfermann, Stellvertreter wird Heinrich Gerhold

10.06.1956 Bei den Unterbezirks-Wettkämpfen in Zierenberg errangen unsere beiden Mannschaften nur den 2. und 3. Platz weil die Motorspritze versagte

15.07.1956 eine neue Motorspritze wurde gekauft

1957 wird eine Ausnahmeregelung für Fuhrunternehmer Ludwig Carl, zur Beförderung der Feuerwehrleute, erteilt

28.- 30.06.1957 findet der erste Kreisfeuerwehrverbandstag in Dörnberg statt. Es wurde beschlossen 200,- DM für die Ausgestaltung der Schulräume der im Bau befindlichen Grund- und Hauptschule, an die Gemeinde zu übergeben, für 1000,- DM wurde ein von der Polizei ausgemusterter Opel Blitz gekauft und nach dem Umbau in der Baracke am Friedhof untergebracht. Dieses Auto erhielt Vereinsintern den Namen "Sputnik"

1958 wurde für 136,- DM ein Schlauchwaschapparat angeschafft

1961 Hochwasserkatastrophe

1963 hat die Wettkampfgruppe die Leistungsplakette für überdurchschnittliche Leistungen erhalten

1963 war ein Schornsteinbrand zu verzeichnen, aber Mitglieder und nicht-Mitglieder haben bei dem in diesem Jahr begonnen Bau der Zisterne geholfen

1964 waren ein Schuppenbrand im Grund  und zwei Waldbrände am Dörnberg und im Habichtswald zu vermelden

Juni 1965 das neue LF 8 (Löschgruppenfahrzeug), ein Opel Blitz, wurde in Ulm abgeholt.

LF8 bei einer Übung in Ehlen

LF8 bei einem JF-Dienst in Dörnberg

1965 nach nur einem Jahr Bauzeit konnte das neue Gerätehaus Im Winkel/Grüne Aue bezogen werden. Die geschätzten Materialkosten beliefen sich auf ca. 18.000,-DM

 

1966 Als Dank erhielt die Wehr einen Zuschuss für ihren nunmehr zweiten Mannschaftstransportwagen, einen Frod Transit, der auch wieder vom Verein angeschafft wurde.


2. MTF Ford Transit

31.12.1966 Mitgliederstand (Verein) überschreitet erstmal die Zahl 100

1966 drei Einsätze, dabei ein Wohnungsbrand

1967 nach zwei Amtsperioden endet die erfolgreiche Führung durch Kurt Opfermann und Heinrich Gerhold. Neuer Ortsbrandmeister wird Alfred Gebhart, Stellvertreter wird Hans Schäfer
Die ersten beiden Atemschutzgeräte werden angeschafft

Kurt Opfermann wird stellvertretender Kreisbrandinspektor im Kreis Wolfhagen

1968 wird Heinrich Gerhold wieder stellvertretender Ortsbrandmeister

29. und 30. Juni 1968 findet der zweite Kreisfeuerwehrverbandstag in Dörnberg statt

1970 Heinrich Gerhold wird Ortsbrandmeister, Stellvertreter wird Rudi Meibert

Schon 1955 auf der Kreistagung in Wolfhagen wurde über die Bildung von Jugendgruppen beraten,1971 gelang es in Dörnberg, unter Ortsbrandmeister Heinrich Gerhold eine Jugendfeuerwehr zu gründen. Jochen Siebert wurde erster Jugendfeuerwehrwart.

01.07.1972 Gebietsreform. Zusammenschluss der beiden Orte Dörnberg und Ehlen zur Gemeinde Habichtswald. Hierbei erfolgte auch eine Neuorganisierung der Feuerwehren. Beide Feuerwehren blieben zwar in ihrer Zusammensetzung bestehen, aber ihnen übergeordnet wurde ein gemeinsamer Ortsbrandmeister. In den Ortsteilen wurden die Wehren vom Wehrführer geführt.

16.01.1972 Wahl des ersten Ortsbrandmeisters der Gesamtgemeinde Habichtswald Erich Wissemann aus Ehlen, sein Stellvertreter wurde Heinrich Gerhold aus Dörnberg.

1973 durch eine Spende von Fritz Ritter und Volker Israel wurde ein Sprungtuch übereignet.

1974 Neuwahlen: Wehrführer wird Jochen Siebert, Stellvertreter wird Walter Meibert

1975 ein gebrauchter Polizei VW-Bus wurde als Mannschaftstransportwagen gekauft und umgebaut.

1978 Neuwahlen: Horst Gerhold wird Wehrführer, Herbert Lindenborn sein Stellvertreter.

24.02.1979 Scheunenbrand Döhne, Wolfhager Straße. Bei Schnee und eisigen Temperaturen gefriert das Löschwasser in den Schläuchen. Diese werden zum Teil "am Stück" zum Gerätehaus zurückgetragen. Das Gebäude kann nicht gerettet, ein übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude aber verhindert werden.

1981 ein neuer Schulungsraum mit WC und Dusche wird bezogen. Diese Räumlichkeiten konnten in Eigenleistung durch die Errichtung eines neuen Satteldaches mit Kniestock auf der vorhandenen Garage erstellt werden.

1983 Horst Gerhold und Herbert Lindenborn werden in ihren Ämtern als Wehrführer und Stellvertreter bestätigt, die Amtsperiode dauert zukünftig fünf Jahre 

1983 vier Brandeinsätze und vier technische Hilfeleistungen, dabei ein schwerer Verkehrsunfall in der Ortslage, ein PKW war einem abbremsenden Panzer aufgefahren und unter diesem festgeklemmt. Der schwer verletzte Fahrer des Unfallwagens verstarb an der Unfallstelle.

Ein ausgemusterter Polizeimannschaftswagen, ein Opel Blitz, wird angeschafft. Nach seinem Farbgeber (Otto Wenzel) wurde er "Roter Otto" genannt. Für kurze Zeit stehen zwei Opel Blitz im Feuerwehrhaus.

bei einer Alarmübung kann das Opel-Blitz-Löschgruppenfahrzeug den Einsatzort nicht erreichen, der Motor gab seinen Geist auf. Der anwesende Kreisbrandinspektor Reinhard Bischhof beschleunigt eine Neubeschaffung. Auch Bürgermeister Rolf Karwecki setzt sich erfolgreich für eine schnelle Ersatzbeschaffung ein, dafür erhält das Fahrzeug den Spitznamen "Roter Rolf".

1984 neues Löschfahrzeug (LF 8 schwer = geländegängig, mit hydraulischem Schneidgerät) angeschafft.


"Roter Rolf"

1985 kamen dann noch Hebekissen und ein Trocken/Nasssauger dazu

1988 Horst Gerhold bleibt Wehrführer, Hans-Georg Nußbeck wird Stellvertreter

16.01.1988 an einem Samstagnachmittag, zog vielen Kameraden der Schreck durch die Glieder, als sie einen Brand im Feuerwehrgerätehaus gemeldet bekamen. Im Schulungsraum hatte ein technischer Defekt an einem Heizlüfter dieses Unglück ausgelöst. Durch die gemeinsame Innitiative von Einsatzabteilung und Vereinsmitgliedern wurde der Schulungsraum innerhalb einer Woche wieder in nutzbaren Zustand versetzt. Die veranschlagten Kosten dafür wurden von der Brandversicherung erstattet und wurde von den "Reinigungskräften" der Vereinskasse zur Verfügung gestellt, so gesehen eine sehr großzügige Spende! Danke an alle Helfer!! 

1989 Anita Theel wird als erste aktive Feuerwehrfrau wird in die Dörnberger Wehr aufgenommen

1989 ein gebrauchter VW-Bus wird als neues Mannschaftstransportfahrzeug gekauft

1989 Gemeinde kauft 12 Funkmeldeempfänger, Beginn der Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses im Breiten Weg

1990 Einweihung nach einjähriger Bauzeit. Auch hier wurde beim Innenausbau durch Vereinsmitglieder wieder tatkräftige Hilfe geleistet

1992 Wehrführer bleibt Horst Gerhold, Stellvertreter wird Hans-Georg Nußbeck

In den noch vorhandenen Tragkraftspritzenanhänger wurde ein 300l Wassertank, eine Hauswerkpumpe und ein Hochdruckreiniger eingebaut und mit einer selbstgebauten Schnellangriffseinrichtung versehen und ein Vereins-Computer angeschafft.

1993 wurde das Mannschaftsfahrzeug, der vorher aufwändig in Eigenleistung sanierte Mitsubishi-Mannschaftswagen in Dienst gestellt

1994 wurde ein VW-T4-Bus als Einsatzleitwagen beschafft, zwischen den sich gegenüberliegenden Sitzbänken im Fond war ein Klapptisch an der linken Seitenwand befestigt. Da dieses Fahrzeug nun den Funkrufnamen 50/11 als ELW führte wurde das MTF mit dem entsprechenden Funkrufnamen 50/19 versehen.

1998  Hans-Georg Nußbeck wurde zum Wehrführer, Alwin Siebeneichner zum Stellvertreter gewählt.

Die Ausbildung der Einsatzkräfte wird stärker vorangetrieben, durch gezielte Motivation der Einsatzkräfte steigern sich in den  Folgejahren die Lehrgangsanmeldungen. Die Standortausbildung wird modernisiert, Teilnehmer von Lehrgängen werden nach Bestehen des Lehrgangs ermutigt ihr erworbenes Wissen in Diensten weiterzugeben und auch die "alten Hasen" auf den neusten Stand des jeweiligen Lehrgangsinhaltes zu bringen. So wurde die Last auf immer mehr Schultern verteilt, junge Einsatzkräfte ermutigt auch Verantwortung zu wagen ohne gleich durch Funktion/Dienststellung fest in Verantwortung stehen zu müssen.

2000 wurde ein gebrauchter VW-Bus T4 (MTF) vom Verein nach einer Spendenakion angeschafft. Das silbermetallic lackierte Fahrzeug wird mit einer roten Folie beklebt anstelle der üblichen roten Lackierung

2000  Habichtswald stellt eine komplette Gruppe (9 Personen) für den Grundlehrgang, davon sechs Einsatzkräfte aus Dörnberg!

2001 wird vom Verein ein Mehrzweckanhänger mit Plane gekauft

2002 Austausch des Stromaggregats auf dem LF 8, Kauf einer Digitalkamera und Bau eines 3mx3m großen Informationsstandes

16.-18.05.2003 wurde das 75-Jährige Bestehen der Feuerwehr Dörnberg gefeiert

03.06.2004 der Feuerwehrverein veranstaltet ein "Countryfest"

24.06. bis 26.06.2005 der Feuerwehrverein Dörnberg veranstaltet den Kreisfeuerwehrverbandstag

2006  Zum zweiten Mal wird das Countryfest veranstaltet, leider konnte nach kurzfristiger Absage der geplante Veranstaltungsort nicht genutzt werden. Die "Notlösung Mehrzweckhalle" brachte nicht den erwarteten Erfolg und beendete das Engagement des Vereins in die Fortführung dieser Veranstaltung.

2007 ein gebrauchter VW-T4-Bus wird als neues MTF vom Verein angeschafft. Der ursprünglich weiss lackierte Bus wurde mit roter Folie teilbeklebt und zusätzlich mit gelber Reflexfolie beklebt um bei schlechten Lichtbedingungen besser gesehen werden zu können.

2007 das ELW wird im Innenbereich mit einem festen Tisch, einer PA-Gerätehalterung und im Heck mit einem Regalsystem ausgebaut um die Nutzungsmöglichkeiten als ELW zu verbessern.

2008  Alwin Siebeneichner wird zum Wehrführer, Pascal Kumpies zum Stellvertreter gewählt. Die Planung für ein LF8 Nachfolgefahrzeug wird vorangetrieben, die Ausbildung am Standort weiter verbessert.

Ausmusterung LF8

am 24.06.2009, das Fahrzeug ist als GeräteWagen wieder im Feuerwehrdienst in Born a.d. Darß

2009  ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug wird angeschafft, doppelte taktische Einsatzfähigkeit im Vergleich zum LF8 durch 14t zul. Gesamtgewicht, großem Kofferaufbau, 1000l Wassertank und voll Geländegängig.
Es ist das erste Fahrzeug der "Generation Jugendfeuerwehr", vier der fünf verantwortlichen Mitglieder der Fahrzeugkommission, die sowohl die Auschreibung erstellte als auch die Prüfung der Angebote durchführte, durchliefen die Dörnberger Jugendfeuerwehr.

2010  Etwas verspätet wurde am 14.08.2010 das HLF auch offiziell in Dienst gestellt.          

2011  Der Posten des GBI wird nach Rücktritt von Horst Löwenstein von dessen Stellvertreter Pascal Kumpies kommisarisch bis zur Wahl auf der nächsten gemeinsamen JHV geleitet.

2012  Pascal Kumpies wird zum Gemeindebrandinspektor gewählt, Andreas Petersen wird kommisarisch zum stellvertretenden Wehrführer Dörnberg ernannt.

2013  Andreas Petersen und Sebastian Lauinger werden zu Wehrführer und Stellvertreter gewählt, die Ausbildung schreitet weiter voran. Besonders im Bereich Atemschutz und CSA wird ein personell und qualitativ hoher Ausbildungstand erreicht.

2015  Ein neuer Einsatzleitwagen wird beschafft

 

 

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