Sonderdienst am 28.01.2017

Nach abgeschlossenem Grundausbildungslehrgang schließt sich für angehende Einsatzkräfte, neben weiteren Lehrgängen und dem Einsatzdienst, ein 80 Stunden Ausbildungsprogramm auf Standortebene an, bei dem die Grundtätigkeiten der Feuerwehr weiter ausgebaut und gefestigt werden sollen.

Für diesen Personenkreis fand am Samstag, den 28.01.2017, ein Sonderausbildungsdienst mit verschiedenen Inhalten statt, an dem neben sechs "Auszubildenden" auch vier weitere Einsatzkräfte teilnahmen, um ihr Wissen aufzufrischen und die jungen Kameraden zu unterstützen.

Neben den neun Teilnehmern nahmen vier Einsatzkräfte als Ausbilder an der Veranstaltung teil

Den Auftakt machte um 08:00 Uhr der Kamerad Alexander Lauinger mit dem Thema "Löschwasserförderung". Hierbei standen die theoretischen Grundlagen sowie Pumpenkunde im Mittelpunkt.

Im Anschluss folgte eine Gruppenarbeit mit sogenannten Feuerwehrplänen für Objekte besonderer Nutzung im Ortsteil Dörnberg. Für die Teilnehmer galt es hier die für die Feuerwehr interessanten Informationen zu sammeln und im Anschluss für alle Teilnehmer zu präsentieren.

Das Highlight des Tages bildete dann die Ausbildung mit dem Kameraden Andreas Schuwirth. Dieser organisierte für den Tag die Ausbildung "Technische Hilfeleistung - Verkehrsunfall", für die uns auch ein Altfahrzeug zur Verfügung stand um den Umgang mit dem hydraulischem Rettungsgerät an verunfallten Fahrzeugen zu trainieren.

Ausbildung mit dem hydraulischen Rettungsgerät

Nach der Mittagspause folgte der nächste Ausbildungsteil, wobei es um die Entrauchung von Gebäuden bei Brandeinsätzen ging. Nach Erläuterung der Einsatzgrundsätze und der Inbetriebnahme des Belüftungsgerätes wurde mit Hilfe der Nebelmaschine der Unterschied zwischen der natürlichen Belüftung und der maschinell unterstützten Belüftung anschaulich gemacht.

Als letzter Ausbildungsinhalt wurden abschließend die beiden vorhandenen Arten der pneumatischen Rettungsgeräte zum Anheben von Lasten gegenübergestellt und die Unterschiede und Einsatzgrundsätze erklärt. Abschließend wurden natürlich auch beide Systeme zu Übungszwecken von den Teilnehmern zum Einsatz gebracht.

Training mit dem Hebekissensystem bis 1 bar

Nach der Abschlussbesprechung konnte der Dienst, mit dem Resümee "Ziel erfüllt", gegen 15:30 Uhr beendet werden.