Ausbildung in der Brandsimulationsanlage am 02.09.2017

 

Am 02.09.2017 haben zum zweiten Mal in diesem Jahr vier Atemschutzgeräteträger die Möglichkeit wahrgenommen und in einer Feststoff befeuerten Brandsimulationsanlage die Brandbekämpfung innerhalb von Gebäuden, dem sogenannten Innenangriff, zu trainieren.

Zum Auftakt gab es durch den Übungsleiter eine kurze theoretische Einführung, die mit der Sicherheitsbelehrung abschloss.

Darauf folgte ein Training mit dem Hohlstrahlrohr, welches später auch für die Übung zum Einsatz kam. Die richtige Einstellung, das Handling und das korrekte Öffnen von Türen zu Brandräumen mit dem Strahlrohr stand hierbei im Vordergrund.

Ein Trupp beim Strahlrohrtraining

Nach der Mittagspause folgte dann die erste Übung in der Anlage. Eine Hindernis - Kriechstrecke musste bei "Nullsicht" absolviert werden, bevor in dem nächsten Container eine Person gesucht werden musste. Nachdem diese gefunden war, wurde der eigentliche Brandraum betreten. Dort wurde durch die Ausbilder demonstriert, wie die Brandbekämpfung durchgeführt werden sollte. Von Beginn der Übung an, konnten die Trupps feststellen dass die Umgebungstemperatur stetig anstieg. Den Höhepunkt erreichte diese dann bei etwa 250° C innerhalb des Brandraumes.

Durch die hohen Temperaturen wurde auch die Einsatzkleidung stark aufgeheizt

Nach einer angemessenen Ruhepause für die Einsatzkräfte folgte dann eine Angriffsübung, bei der das Feuer in der Anlage durch gezielte Wasserabgabe unter Kontrolle gebracht werden sollte.

Ein Trupp bei der Brandbekämpfungsübung

Zusammengefasst handelte es sich um einen körperlich höchst anspruchsvollen Ausbildungstag, aus dem aber alle Teilnehmer wertvolle Erfahrungen für die Tätigkeit als Atemschutzgeräteträger mit nach Hause bringen konnten.

Die letzte Übung wurde auf Video festgehalten und kann unter diesem Link aufgerufen werden.

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